Über Retrace

Retrace beantwortet zu einem Bild eine Frage: Woher stammt es? Sie reichen ein Foto, ein GIF oder ein kurzes Video ein, und der Dienst sucht dasselbe Bild im offenen Teil des Netzes. Er findet frühere Kopien, die Seiten, auf denen sie liegen, den Zeitpunkt ihres Auftauchens und das, was sich im Bild selbst lesen lässt. Die Antwort ist ein Bericht. Hinter jeder Aussage steht dort der Link, auf dem sie beruht.

Wozu das gut ist

Bilder werden oft mit einer Geschichte geteilt, und ob die Geschichte stimmt, lässt sich nicht ohne Weiteres prüfen. Das kennen Journalistinnen, Forscher, Moderatoren, Käufer und gewöhnliche Leser. Retrace ist ein Werkzeug für diese Prüfung. Es zeigt, was über das Bild öffentlich bekannt ist und wo Sie das selbst nachprüfen können. Was Sie davon glauben, entscheiden Sie.

Nur offene Quellen

Alles in einem Bericht stammt aus bereits veröffentlichten Informationen: Seiten, die jeder öffnen kann, offen zugängliche Webarchive und das, was die Datei selbst mitbringt. Wir nutzen keine privaten Datenbanken, kaufen keine Daten über Personen und gehen nicht hinter Anmeldungen, Bezahlschranken oder andere Zugangssperren. Ein Fund kommt nur dann in einen Bericht, wenn wir ihn als Link zeigen können, den Sie selbst öffnen können.

Eigenes Modell auf eigenen Servern

Das Bild liest unser eigenes Sprachmodell auf unseren eigenen Servern. Es erkennt, was darauf zu sehen ist, was auf einem Schild steht und um welche Art Ort es sich handelt. Eingereichte Dateien gehen nicht an externe KI-Anbieter. Sie dienen auch nicht dem Training von Modellen, weder unserer eigenen noch fremder.

Wie Retrace Personen findet

Personen findet Retrace genauso wie alles andere: über offene Quellen. Wenn Seiten, auf denen dasselbe Bild liegt, sagen, wer darauf zu sehen ist (im Namen eines Profils oder Kanals, in einer Bildunterschrift, in Tags, in einem Wasserzeichen oder Nickname im Bild), zeigt der Bericht diesen Namen neben dem Link, von dem er stammt. So findet Retrace Blogger, Models, Künstler und andere Menschen, deren Bilder im Netz veröffentlicht sind.

Retrace nutzt keine Biometrie: Es gibt keine Gesichtserkennung und keine Gesichtsdatenbank. Ein Name kommt immer von einer Seite, die Sie öffnen können, nie aus einem Gesicht.

Funde sind Hypothesen

Ein Bericht unterscheidet drei Arten von Aussagen: Gemessenes, Übereinstimmungen mehrerer unabhängiger Quellen und das, was auf einer einzigen unbestätigten Quelle beruht. Neben jeder Aussage steht, welcher Fall vorliegt. Das offene Netz ist unvollständig, und Archive haben Lücken. Ein Fund kann also falsch sein, und wenn nichts gefunden wird, beweist das nichts. Lesen Sie einen Bericht als Ausgangspunkt Ihrer eigenen Prüfung und nicht als deren Ergebnis. Verwenden Sie ihn nie als Grundlage für eine Entscheidung über einen Menschen.

Wenn ein Bericht Sie betrifft

Sind Sie auf einem geprüften Bild zu sehen oder halten Sie Rechte daran, können Sie uns bitten, den Bericht zu entfernen. Wie das geht und was Sie sonst von uns verlangen können, steht in unserer Datenschutzerklärung und in den Nutzungsbedingungen.

Wer dahintersteht

Retrace wird vom Team von Archivarix entwickelt. Archivarix ist bekannt für Werkzeuge zur Wiederherstellung archivierter Webinhalte. Unsere anderen Projekte finden Sie auf archivarix.com. Erreichbar sind wir über unsere Kontaktseite.

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an image, a GIF, a short video